Archiv der Führungen und Veranstaltungen

15. November 2017: Tag der Sammlungen

Die vielen Tausend Objekte der 30 Sammlungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz umfassen ein faszinierendes Spektrum aus den Natur- und Geisteswissenschaften sowie der Medizin. Für die Öffentlichkeit sonst selten zugänglich öffnen sie nun am 15. November 2017 öffnen ihre Türen für Sie!

Entdecken Sie in Führungen vor Ort vielfältige und einzigartige Sammlungsobjekte aus aller Welt und erhalten Sie spannende Einblicke in Forschung und Lehre.

   ... 

03. Februar 2017: Osterhasendruse und schlangenfüßiger Gigant, 1. Taschenlampenführung

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verfügt über 30 spezielle Lehr- und Forschungssammlungen aus allen Wissenschaftsdisziplinen. Zwei dieser Sammlungen öffnen am 03. Februar 2017, ab 18 Uhr einem interessierten Publikum ihre Türen. Geowissenschaften und Klassische Archäologie zeigen in einer Taschenlampenführung (ab 12 Jahren) ausgewählte Exponate aus den Bereichen Erdgeschichte und mythischer Sagenwelt.

Bitte melden Sie sich bis zum 31. Januar 2017 an: oder

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos. Dauer: 90 Minuten

Treffpunkt: Vor der sog. Muschel (Hörsaalgebäude der Naturwissenschaften), Johann-Joachim-Becher-Weg 21, 18.00 Uhr.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Kirsten Grimm
Institut für Geowissenschaften
JGU Mainz
55099 Mainz

Tel. 06131/39-23798

Dr. Patrick Schollmeyer
IAW Klassische Archäologie
JGU Mainz
55099 Mainz

Tel. 06131/39-25239

November 2016: Schenkung an die Geowissenschaftlichen Sammlungen

Die Geowissenschaftliche Sammlungen wurden durch eine Schenkung erweitert. Die Erben der Sammlung von Frau Roswitha Meyer-Schwinning (1921-2014) haben die Fossil- und Gesteinssammlung im November und Dezember 2016 übergeben. Es handelt sich um gut dokumentierte Eigenfunde und Ankäufe von ca. 6000 Fossilien mit dem Schwerpunkt auf Muscheln, Schnecken und Ammoniten aus Deutschland und Frankreich und ca. 500 Mineralien und Gesteine.

16.09.2016 - 09.11.2016: Die Braut, der Hammer und das Fahrrad: Mainzer Unigeschichten. Eine Ausstellung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Mainzer Rathaus

Wie lebt, studiert und arbeitet es sich an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die in diesem Jahr das 70. Jubiläum ihrer Wiedereröffnung feiert? Was hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Wer sind die vielen tausend Menschen, die jeden Tag auf das Gelände der Universität strömen? Was geschieht in einer solch großen Institution? Trotz vielfältiger Verbindungen und Kooperationen zwischen Universität und Stadt gibt es für die Mainzerinnen und Mainzer immer noch Neues auf dem ausgedehnten Campus an der Saarstraße zu entdecken. Die Ausstellung bringt ein Stück Campus in die Stadt, sie entführt die Besucherinnen und Besucher in den „Mikrokosmos Universität“ und gewährt ungewöhnliche Blicke hinter die Kulissen.

Flyer

Poster

23.03.2016 - 04.09.2016: Ziemlich beste Freunde. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu Gast in Mainzer Museen

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Mainz
Naturhistorisches Museum Mainz
Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz


Ungewohnte Exponate erwarten die Besucherinnen und Besucher vom Frühling bis zum Frühherbst in den Dauerausstellungen des Landesmuseums Mainz, des Naturhistorischen Museums und des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums: Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sind zu Gast! Ausgewählte Objekte aus den vielfältigen Beständen der Universität, die an verschiedenen Instituten für Lehre und Forschung genutzt werden, die die wissenschaftshistorische Entwicklung dokumentieren und ganz unterschiedliche ästhetische, kulturelle und ideelle Werte haben, treten in einen spannungsreichen Dialog mit den Exponaten der Museen.  ... 

"Always On" Sehen und gesehen werden in einer vernetzten Welt

Die Ausstellung Always-on handelt vom Verschwimmen der Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre, zwischen Konsumverhalten und neuen Formen gesellschaftlicher Steuerung und Überwachung, zwischen Voyeurismus und Exhibitionismus im Zeitalter permanenter Konnektivität. Der Ausstellungstitel beschreibt dabei den sehr gegenwärtigen Zustand und das Lebensgefühl einer andauernden Vernetzung: „always-on“ sein heißt immer verfügbar sein, immer verbunden, immer erreichbar. Die hier versammelten künstlerischen Positionen beschreiben allesamt die Paradoxien öffentlich zur Schau gestellter Intimität, das skopophile Vergnügen am intimen Einblick in fremde Leben wie auch die Lust an der Selbstdarstellung: an Andy Warhols berühmten „15 minutes of fame“, die vermutlich nie einfacher zu haben waren als im Netz.
Präsentiert werden diese Videoarbeiten in der Common Lounge (2015), einer speziell für die Ausstellung geschaffenen Betrachtungsumgebung von Johannes Büttner und Conor Gilligan, einer Art Hybrid zwischen Internetcafé und Großraumbüro. Dank des an Jeremy Benthams Panoptikum erinnernden Grundrisses ist jede Arbeit in einer eigenen Kammer zu sehen. Das Gefühl einer klassischen „Blackbox“ wird jedoch gebrochen durch die neuen Sichtachsen durch Türspione oder einseitig verspiegelte Fenster, die die Künstler in ihre Installation eingezogen haben.  ... 

21.01.2016 - 22.01.2016: Tagung: Zwischen Forschung, Lehre, Recht und Verantwortung – zum Umgang mit sensiblen Objekten in wissenschaftlichen Sammlungen
Gedenkkopf eines Königs | Unbek. Meister, Königreich Benin | vermutl. 19. Jh. | 1897 geplündert | seit 1971 an der JGU Mainz

Zahlreiche Sammlungen an Museen und Universitäten bewahren Dinge, die aus ethischer Perspektive heute als „sensibel“ eingestuft werden und eines besonderen Umgangs bedürfen: Dinge, die aufgrund ihrer materiellen oder inhaltlichen Beschaffenheit selbst als „sensibel“ kategorisiert werden, und Dinge, bei denen die Umstände der Herkunft, der Herstellung, des Erwerbs, der Aneignung und Musealisierung fragwürdig sind.
Die Tagung leuchtet dieses Themenfeld erstmals mit Blick auf die besonderen Herausforderungen wissenschaftlicher Sammlungen an Universitäten aus und bringt Fachleute aus Universitäten und Museen in einen Erfahrungsaustausch. Neben Fragen eher praktischer Natur, beispielsweise zur Aufbewahrung oder öffentlichen Präsentation, befassen sich die Teilnehmer_innen auch mit wissenschaftshistorischen und objekttheoretischen Aspekten.
Die Tagungsbeiträge decken ein breites Spektrum von Objekten ab – von anthropologischen, ethnologischen und archäologischen über kunsthistorische und historische bis hin zu naturhistorischen. Den skizzierten Fragen wird so erstmals quer zu Fächern und ausgewählten Themen nachgegangen, um Parallelen und Differenzen auszuloten und Disziplinen übergreifend Strategien zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Veranstaltungsort Tagung: Johannes Gutenberg-Universität, Universitätsbibliothek – Zentralbibliothek, Jakob Welder-Weg 6, 55128 Mainz
Veranstaltungsort Podiumsdiskussion: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz

Anmeldung bis zum 13. Januar 2016 unter: info@sammlungen.uni-mainz.de

Organisatorinnen:
Dr. Vera Hierholzer | Sammlungskoordinatorin der JGU an der Universitätsbibliothek Mainz
Dr. Anna-Maria Brandstetter | Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung am Institut für Ethnologie und Afrikastudien, JGU  ... 

01.12.2015: Von Koffern und Talaren … Das Universitätsarchiv Mainz – seit 60 Jahren im Dienst der Universitätsgeschichte

Referent:
Dr. Christian George, Universitätsarchiv, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Mit rund 1.200 Regalmetern Materialien bietet das Universitätsarchiv der JGU eine Fülle an Informationen zu Rektoren, Dekanen, Professoren und Studierenden, zu Fachbereichen und Instituten, zu Studierendenvereinigungen und akademischen Clubs, darunter durchaus überraschende universitätsgeschichtliche Quellen. Denn wer hätte in den Akten Stoffproben für Talare erwartet oder damit gerechnet, dass ein Nachlass in einem Koffer an das Archiv abgegeben wird? Der Vortrag wird am Beispiel einzelner Dokumente, Anekdoten und Objekte die Entwicklung, Aufgaben und Bestände des Universitätsarchivs anschaulich präsentieren.

Zehn Jahre nach ihrer Gründung richtete die JGU ein Universitätsarchiv ein – so früh, dass zu der Zeit noch kaum Unterlagen zur Abgabe an das Archiv bereitlagen. Im Fokus des Interesses der Archivare stand daher zunächst die alte Mainzer Universität. Erst im Laufe der Jahre rückte die JGU mehr und mehr in den Fokus sowohl der Archivare als auch der Historiker. Das Archiv, das in der Anfangszeit eher ein Schattendasein geführt hatte, wurde ab den 1970er-Jahren mit Personal und Räumlichkeiten ausgestattet. Heute ist das Universitätsarchiv ein professionelles Archiv, das seine Dienste allen an der Universitätsgeschichte Interessierten anbietet.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Beginn: 20 Uhr
Ort: Rathaus der Landeshauptstadt Mainz, Ratssaal  ... 

02.09.2015 - 23.10.2015: Ausstellung in der Schule des Sehens: Donald von Frankenberg. Antike Körper Formen. Graphik, Malerei, Bronzen

Die Sonderausstellung „Antike Körper Formen“ zeigt Graphik, Malerei und Bronzen von Donald von Frankenberg. Der Künstler entschloss sich 1993, nach Jahren der Tätigkeit als Arzt, Graphik und Malerei an der Muthesius-Hochschule in Kiel zu studieren und arbeitet seit 1996 als freischaffender Künstler. 2001 wurde er mit dem Kunstpreis der Winckelmann-Gesellschaft für den Graphik-Zyklus „Antike Körper Formen“ ausgezeichnet. Von Frankenberg bedient sich vornehmlich graphischer Techniken wie der Radierung und des Holz- und Linolschnitts; aber auch Aquarelle und plastische Werke zählen zu seinem Oeuvre. Als sein „Markenzeichen“ kann die Kaltnadel-Radierung auf Zink angesehen werden: mit dem Stichel gräbt er dem spröden Material seine persönliche Handschrift ein.
Antike Kunst ist Gegenstand seiner schöpferischen Tätigkeit: Er präpariert Körperformen, setzt sie gestisch um oder löst sie auf. Mit fast wissenschaftlich-analytischem Augenmerk werden die bildhaften Erscheinungen antiker Körperformen entschlüsselt und für die Gegenwart nutzbar gemacht.

Ort: Schule des Sehens, Jakob-Welder-Weg 18, Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Öffnungszeiten: Mi 11-13 Uhr, Fr 13-15 Uhr, jeder 1. Sonntag im Monat 10-12 Uhr

Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich  ... 

02.07.2015 - 12.09.2015: Osterhasen-Druse als Leihgabe in Bremer Ausstellung

Verpackt in einer riesigen Kiste machte sich Ende Juni eine tonnenschwere, 1,20 Meter hohe Amethystdruse aus den Geowissenschaftlichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf den Weg nach Bremen. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Form, die an einen Hasen erinnert, ist die Druse ein Highlight der Sonderausstellung KRIMI - Faszination Kristallographie im Haus der Wissenschaft Bremen. Sonst ist das von außen unscheinbare, im Innern jedoch violett glitzernde Stück in der Mineralogischen Schausammlung im NatFak-Gebäude auf dem Campus zu bewundern. Die SWR Landeschau Rheinland-Pfalz begleitete die aufwendige Verladung.  ... 

17.06.2015 - 01.10.2015: Bronze-Büsten als Leihgabe in Stuttgarter Ausstellung

Die Kunstgeschichtlichen Sammlungen leihen dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart zwei Bronze-Büsten von Traute Kraut-Harmann. Die Darstellungen der Kunsthistoriker Julius Baum (1882-1959) und Dagobert Frey (1883-1962) werden dort in einer Ausstellung zur Feier des 150-jährigen Bestehens des Instituts gezeigt.  ... 

03.05.2015 - 24.05.2015: Austellung: Museum aus Gips und Kleister. Eine Ausstellung in der Schule des Sehens

Menschen, die Wissen schaffen, gab es in Mainz auch in der Zeit nach dem Ende der mittelalterlichen und vor der Neugründung der jetzigen Universität. Von diesem bürgerlichen Engagement ist heute jedoch nur noch wenig in Erinnerung. Dass es sich lohnt, solchen vergessenen Spuren nachzugehen, zeigt die von Studierenden vorbereitete Ausstellung. Gewidmet ist sie dem von 1871 bis 1945 bestehenden Mainzer Verein für Plastische Kunst und seiner beeindruckenden Sammlung von Gipsabgüssen berühmter Skulpturen. Mithilfe der erhaltenen Gipse sowie historischen Bild- und Archivmaterials wird ein heute weitgehend zerstörtes Museum wieder sichtbar gemacht und auch die Menschen selbst, die sich in diesem Verein engagierten, werden thematisiert.
Ort: Schule des Sehens, Jakob-Welder-Weg 18, Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Öffnungszeiten: Mi 11-13 Uhr, Fr 13-15 Uhr, jeder 1. Sonntag im Monat 10-12 Uhr

Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich    ... 

25.04.2015 - 20.12.2015: "Mathematik be-greifen" : Ausstellung im Museum Rüsselsheim

Die interaktive Sammlung „Mathematik be-greifen“ des Instituts für Mathematik ist derzeit zu Gast im Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim. Bis zum 20. Dezember haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene hier die Möglichkeit, sich auf unterhaltsame und spielerische Weise mit mathematischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Unter dem Titel „Eine Reise durch Raum und Zahl“ zeigt die Ausstellung, dass Mathematik keine trockene Materie ist, sondern dass in ihr jede Menge Leben steckt.
Ort: Stadt- und Industriemuseum, Hauptmann-Scheuermann-Weg 4 (In der Festung), 65428 Rüsselsheim am Main
Öffnungszeiten: Di – Fr 14 – 17 Uhr, Sa und So 10 – 17 Uhr  ... 

28.03.2015 - 01.06.2015: Ausstellung im Rathaus der Stadt Mainz: "Wertsachen. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz"

Eröffnung am 27. März 2015 um 18:00 Uhr mit
* Marianne Grosse, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz
* Univ.-Prof. Dr. Mechthild Dreyer, Vizepräsidentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
* sowie einer Gesprächsrunde zum Thema "Der Wert der Dinge" mit Sammlungsbetreuerinnen und -betreuern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Moderation: Dr. Vera Hierholzer, Kuratorin der Ausstellung und Sammlungskoordinatorin der JGU

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag – Freitag: 8 bis 18 Uhr | Samstag: 9 bis 14 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen
Rathaus der Stadt Mainz, Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Main

"Wertsachen" – das sind die rund 30 Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in mehrfacher Hinsicht: In Büros, Kellern und Magazinen schlummern Objekte von hohem Wert für Forschung und Lehre, aber auch von historischem, kulturellem und ästhetischem Wert. Für die Öffentlichkeit sind die Sammlungen der JGU nur selten zugänglich. Vom 28. März bis 1. Juni 2015 gibt die Ausstellung "Wertsachen. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz" erstmals Einblick in ihre faszinierende Vielfalt, mit einer Auswahl aus den vielen Tausend Sammlungsstücken und eindrücklichen Fotografien. Sie stellt die Bestände systematisch vor und nähert sich gleichzeitig spielerisch und fächerübergreifend den unterschiedlichen Werten ihrer Objekte. Jahrmillionen alte Fossilien werden neben Handschriften der Romantik gezeigt, Pflanzenpräparate neben Schallplatten mit moderner afrikanischer Musik, Replikate von Urmenschenschädeln Seite an Seite mit mathematischen Modellen und Gesangbüchern aus dem 18. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt zudem die Menschen hinter den Sammlungen: die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Objekte aus aller Welt zusammentragen, an diesen forschen, sie zur Wissensvermittlung nutzen, sie pflegen und bewahren – und damit überdauernde und einzigartige Werte schaffen.    ... 

30.05.2015: Ausstellung "Wertsachen" Teil der Mainzer Museumsnacht

Bevor die Ausstellung "Wertsachen. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz" am 1. Juni 2015 ihre Tore schließt, besteht während der Mainzer Museumsnacht am 30. Mai 2015 noch einmal ausgiebig Gelegenheit, sie zu besichtigen. An einem Infostand gibt es zudem zwischen 20 und 22 Uhr die Möglichkeit, sich über die Arbeit mit den Sammlungen zu informieren.

Ort: Rathaus der Landeshauptstadt Mainz, Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz

Uhrzeit: 18 bis 1 Uhr    ... 

14.04.2015: Vortrag: Eine Fossilsammlung entsteht aus dem Nichts

Letzter Vortrag der Reihe "Sammelfieber. Gründer und Stifter der Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz"

Referentin: Prof. Dr. Kirsten Grimm, JGU

Beginn: 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Main, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz

Eintritt: frei

Kurz nach der Neugründung der Universität nach dem Zweiten Weltkrieg baute Prof. Dr. Heinz Tobien mit einem Minimum an Personal und Mitteln den Lehrstuhl zur Paläontologischen Abteilung des Geologischen Instituts auf. Dabei begründete er auch die erste paläontologische Sammlung des Instituts. Ihre fossilen Objekte wurden hauptsächlich durch wissenschaftliche Grabungen im In- und Ausland zusammengetragen. Insbesondere aus Deutschland, Griechenland, Anatolien und dem Iran kamen Fossilien nach Mainz. So trug Tobien wesentlich dazu bei, die deutsche Wirbeltierpaläontologie in die internationale Wissenschaftsgemeinschaft zurück zu führen.  ... 

14.02.2015: Vortrag: Wahnsinn und Kunst

Vortrag Vortrag von Dr. phil. Thomas Röske zur Sammlung Prinzhorn in Heidelberg, einer Sammlung von Bildern von Patienten der Psychatrie

Hörsaal der Chirurgie, Gebäude 50
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz

Beginn: 19:15 Uhr  ... 

02.10.2015: Vortrag: Sammler – Pilger – Wegbereiter: Ein sächsischer Prinz und seine Sammlungen

1. Vortrag der Vortragsreihe "Sammelfieber. Gründer und Stifter der Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz" 

Referentin: Dr. Birgit Heide, Landesmuseum Mainz 
Beginn: 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz
Eintritt: frei

Repräsentationspflichten sowie persönliche Interessen führten Prinz Johann Georg (1869–1938), den Bruder des letzten Königs von Sachsen, in die europäischen Nachbarländer sowie nach Russland, Griechenland, Syrien, Palästina und Ägypten. Auf den Reisen erwarb er zahlreiche Kunstgegenstände, Devotionalien und Ikonen und vermehrte so die umfangreichen Familien-Sammlungen. Die heterogene Sammlung zeugt von dem religiös geprägten Verständnis des Prinzen von Kultur- und Kunstgeschichte sowie seinem Interesse am christlichen Orient. Seit 1950 in Besitz des Kunstgeschichtlichen Instituts, wird der Bestand heute als Dauerleihgabe im Landesmuseum aufbewahrt.  ... 

09.12.2014: Leben mit Kristallen – Führung durch die Mineralogische Schausammlung

Beginn: 12:00 Uhr
Anmeldung per E-Mail (kgrimm@uni-mainz.de) erbeten
Treffpunkt: Foyer Naturwissenschaftliches Institutsgebäude (NatFak), Johann-Joachim-Becher-Weg 21, 55128 Mainz

Die Führung in der Mineralogischen Schausammlung begleitet Sie in die faszinierende Welt der Kristalle. Kristalle sind der Inbegriff von Ästhetik, Symmetrie und Luxus. Allerdings gerät dabei oft ein wichtiger Aspekt in den Hintergrund: Unser moderner, technisch hochgerüsteter Alltag wäre ohne Kristalle überhaupt nicht denkbar. Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Arten von Kristallen, ihre Entstehung, ihre vielfältigen Eigenschaften und ihre Einsatzmöglichkeiten im Alltag und lassen Sie sich in eine Welt der Symmetrie und Perfektion entführen.

20.11.2014 - 21.11.2014: Reviewing the Past, Negotiating the Future: The African Bildungsroman

10. Internationales Janheinz Jahn-Symposium zu afrikanischen Literaturen, veranstaltet von der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen, Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Rote Infobox
Jakob Welder-Weg 9  ... 

20.11.2014: Autorenlesung mit dem renommierten kongolesischen Schriftsteller Emmanuel Dongala

Veranstaltung der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen, Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Beginn: 20 Uhr
Ort: Mainzer Rathaus (Haifa-Zimmer), Jockel Fuchs-Platz 1 ... 

25.08.2013: Großes Sommerfest im Botanischen Garten mit Pflanzenbasar, Führungen, Kinderprogramm, Figurentheater und Live-Musik

im Botanischen Garten
Beginn: 11:00 Uhr
Programm
Botanischer Garten, Anselm-Franz-von-Benzel-Weg 9b