Knotenpunkte – Universitätssammlungen und ihre Netzwerke

10. Sammlungstagung, 13.–15. September 2018

Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit der Gesellschaft für Universitätssammlungen

Knotentheorie, Kleeblattschlinge, Sammlung Geometrischer Modelle (Modell: O. Labs; Foto: Thomas Hartmann, Universitätsbibliothek)

 

Herzlich Willkommen zur 10. Sammlungstagung in Mainz!

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist 2018 Gastgeber der zentralen Tagung der deutschen Universitätssammlungen. Zu den Teilnehmer*innen gehören u.a. Betreuer*innen von universitären Sammlungen sowie Wissenschaftler*innen aus Universitäten und Museen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland. Die Tagungen sind wichtige Foren des Austauschs zu objektbezogenen Fragestellungen in Lehre, Forschung und Wissenschaftsvermittlung, aber auch zu praktischen Themen der Sammlungsarbeit sowie zur perspektivischen und strategischen Entwicklung der Universitätssammlungen. Die Tagungen finden in Kooperation mit der Gesellschaft für Universitätssammlungen e.V. und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an jährlich wechselnden Orten statt.

Die diesjährige Sammlungstagung nimmt unter dem Titel „Knotenpunkte – Universitätssammlungen und ihre Netzwerke“ die Beziehungsgeflechte von Sammlungen und die unterschiedlichen Perspektiven auf ihre Objekte in den Blick – historisch, aber auch auf die Gegenwart bezogen. Es soll ausgelotet werden, welches Potential sich aus den an die Objekte geknüpften Beziehungen für Kooperationen mit anderen Fächern, mit inner- und außeruniversitären Partnern, auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene ergibt.

Anhand von theoretisch-reflektierenden Beiträgen, die mit Praxisbeispielen verbunden sein können, werden die Chancen und der Ertrag sammlungsbezogener Kooperationen in den Blick genommen. Wie werden Sammlungen zu aktiven „Begegnungsorten“, wie finden sich Partner? Welche Motivation, Zielsetzung und Bedeutung hat die Aktivierung der Netzwerke rund um die Objekte? Welche Irritationen verursachen die Begegnungen? Welche neuen Perspektiven auf die Objekte ergeben sich? Wie wirkt sich die konkrete Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern auf objektbezogene Erkenntnisprozesse aus, wie auf die Weiterentwicklung von Sammlungen und das Selbstverständnis des eigenen Arbeitsfeldes? Es soll aber auch kritisch nach den Grenzen und Problemen in Kooperationen gefragt werden. Welche Kommunikationshürden bestehen, woran scheitern Projekte? Was kann zu ihrem Gelingen beitragen?

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen rund um die Tagung. Sie erhalten zudem die Möglichkeit sich für die Veranstaltung anzumelden und näheres über den Ablauf zu erfahren.

Einreichungsfrist für Vorträge, Poster und Workshopideen ist der 21. März 2018 (s. Call for Papers).

Bitte beachten Sie die messebedingte Zimmersituation in Mainz und kümmern Sie sich frühzeitig um ein Hotel. Weitere Informationen finden Sie hier.