Neuigkeiten und Veranstaltungen


12.06.2018 - 23.07.2018: Sonderausstellung „Sichtwechsel – Comic-Helden in und aus Afrika“

Die Ausstellung lädt ein zu einer Begegnung mit Comic-Helden in und aus Afrika, die vielfältige Perspektiven auf eine ganze Reihe von Themen ermöglichen. Die Comics bzw. Comic-Helden einiger zeitgenössischer afrikanischer Künstlerinnen und Künstler sind bewusst als Gegenentwürfe zu kolonial geprägten bzw. stereotypen Vorstellungen von Afrika entstanden, indem sie z.B. Großstadt-Heldinnen oder Superhelden in den Mittelpunkt stellen. Die Ausstellung zeigt aber auch Comics mit weiteren thematischen Schwerpunkten. So ermöglichen afrikanische Comic-Helden in oder unterwegs nach Europa unterschiedliche Perspektiven auf Migration; aber auch Märchen-, Alltags- und Krimihelden sowie Comic-Helden im Dienst von Bildung und Aufklärung sind in der Ausstellung vertreten, ebenso wie afrikanische Comic-Helden der Weltgeschichte, (Anti-)Helden postkolonialer Geschichte oder Nationalhelden.

Wo: Schule des Sehens (JGU), Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz

Öffnungszeiten: Mo, Mi: 16-19 Uhr (am 20.06.2018: 12-16 Uhr) / Di, Do: 12-14 Uhr (nicht am 12.07.2018)

Führung durch die Ausstellung in der Reihe „Denk-Pause! Führungen durch ein Projekt der wissenschaftlichen Sammlungen der JGU am Mittag“

Wann: Donnerstag, 21. Juni 2018, 12:15 Uhr
Wo: Schule des Sehens, Jakob-Welder-Weg 6, Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Eintritt: frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Flyer

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier...

16.05., 11.06. und 04.07. Neue Öffnungszeiten Mineralogische Schausammlung

Mineralogische Schausammlung von 12 bis 15 Uhr geöffnet!

Wo?: NatFak, J.-J.-Becher-Weg 21, 3. Stock

Weitere Informationen finden Sie hier  ... 

Tagungsband „Nicht nur Raubkunst! Sensible Dinge in Museen und universitären Sammlungen“ erschienen

Öffentliche Sammlungen bewahren vielfach Dinge, die heute aus ethischen Gründen als sensibel eingestuft werden. Im Fokus stehen seit einigen Jahren die NS-Raubkunst und zunehmend auch Kulturgüter, die im Rahmen der Kolonialisierung nach Europa verbracht wurden. Doch gibt es noch viele weitere Arten sensibler Dinge wie sterbliche Überreste, religiöse Artefakte, illegal gehandelte Antiken oder unter den Artenschutz fallende Naturalia. Die Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung, Dr. Anna-Maria Brandstetter, und die Leiterin der Sammlungskoordination der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben nun einen Band herausgegeben, der eine dezidiert vergleichende Perspektive wählt und der Frage nach einem angemessenen Umgang mit diesen Objekten disziplinen- und institutionenübergreifend nachgeht. Er basiert auf einer Tagung im Januar 2016 und versammelt Beiträge von renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Museen und Universitäten. Damit nimmt er das Thema erstmals auch systematisch für universitäre  Sammlungen in den Blick, die aufgrund ihrer Heterogenität ein besonders breites Spektrum potentiell sensibler Objekte abdecken. Der Band ist bei Mainz University Press erschienen und liegt sowohl in Druckform als auch Open Access vor:  ... 

16.04 - 02.07. Seminar „Kunst im Buddhismus“ zu den Sammlungen der Indologie

Im Rahmen des Programms „Studieren 50 plus“ und des Gasthörerstudiums bietet Nina Mareike Obstoi, M. A., das Seminar „Kunst im Buddhismus“ an. An Beispielen aus der Sammlung indischer Bronzen erläutert sie unterschiedliche Ausprägungen des Buddhismus – an ikonographischen Details und Attributen der Bronzefiguren lassen sich vielfach typische Merkmale vom  Hînayâna- und Mahâyâna-Buddhismus hin zum Zen und Amida sowie dem tibetischen Buddhismus erarbeiten.

Das Seminar findet montags von 16.15 bis 17.45 Uhr statt, es beginnt am 16. April.

Weitere Informationen finden Sie hier.

17.03.-14.10.2018 Sonderausstellung "Prunkstücke der römischen Kaiser" im Deutschen Edelsteinmuseum Idar-Oberstein

Zu den seltensten und kostbarsten Zeugnissen römischer Kaiserkunst zählen die wenigen erhaltenen Großkameen, geschnittene mehrlagige Achate mit aufwendigen Figurenreliefs. Die Sonderausstellung im Deutschen Edelsteinmuseum zeigt eine Auswahl herausragender Nachschnitte der berühmtesten Exemplare wie der Gemma Augustea oder des Grand Cameé de France. Sie stammen alle aus der Werkstatt des Idar-Obersteiner Gemmenschneiders Gerhard Schmidt und ermöglichen durch ihre hohe Qualität, die bereits die Aufmerksamkeit der Wissenschaft erregt hat, einen neuen Blick auf die Originale.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Klassisch-Archäologischen und der Geowissenschaftlichen Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entstanden.

Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Deutschen Edelsteinmuseum finden Sie hier.

Mainzer Unigeschichten - eine Sammelaktion

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Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz begeht in diesem Jahr den 70. Jahrestag ihrer Wiedereröffnung. Aus diesem Anlass wird sie im Herbst 2016 im Mainzer Rathaus eine Sonderausstellung zeigen, die ganz persönliche Einblicke in die Universitätsgeschichte gibt. Wie haben die Mainzerinnen und Mainzer und insbesondere ehemalige Studierende und Mitarbeitende der Universität den Aufbau des Campus und seine Entwicklung über die Jahrzehnte hinweg erlebt? Welche besonderen Ereignisse sind im Gedächtnis geblieben? Wie lebte, studierte und arbeitete es sich auf dem Campus? Wie hat die Universität die Stadt und ihre Menschen geprägt?   

Aufruf der Allgemeinen Zeitung  ...